IGT wird seine Abteilung für elektronische Tischspiele im Jahr 2027 schließen, wie das Unternehmen am Dienstag bestätigte. Die Einzelheiten wurden vom Sprecher Phill O’Shaughnessy mitgeteilt, der darauf hinwies, dass die Entscheidung Teil eines Restrukturierungsplans ist, der darauf abzielt, Ressourcen auf die Kerngeschäftsprioritäten zu konzentrieren.
Restrukturierung und Abteilungsschließung
Der Sprecher Phill O’Shaughnessy erklärte, die Schließung stehe im Einklang mit den langfristigen Wachstumszielen, wobei der vollständige Kundensupport während des Übergangs aufrechterhalten werde. Dieser Schritt folgt einer globalen Personalreduzierung von zehn Prozent im März, die CEO Hector Fernandez als Maßnahme zur Vereinfachung der Abläufe und zur Beseitigung von Doppelarbeit beschrieb. Der ehemalige Lotteriestand des Herstellers wurde während der Fusion mit Everi Holdings im Jahr 2024 ausgegliedert und agiert nun als die börsennotierte Brightstar Lottery.Apollo Global Management, das die Übernahme für 6,3 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 abschloss, betrachtet den Wandel als notwendig, um wettbewerbsbedingte Lücken zu schließen. Der Partner Daniel Cohen erklärte im Juni 2025 gegenüber den Regulierungsbehörden Nevadas, das Unternehmen müsse den Rückstand gegenüber Aristocrat und Light & Wonder aufholen, um zu einem umfassenden Anbieter für Casino-Betreiber zu werden.
Das ETG-Portfolio umfasste zuvor Systeme für Blackjack, Baccarat und Roulette sowie ein dediziertes Wheel of Fortune-Format. Der Vizepräsident Luigi Cacciapuoti merkte im Jahr 2024 an, die aktualisierte Plattform sei aus neuem Code neu aufgebaut worden, um Spielerengagement und Betreiberanforderungen in Einklang zu bringen.
Elektronische Tischspiele sehen sich auf Casino-Flächen weiterhin mit räumlichen Einschränkungen konfrontiert, wo Spielautomaten in der Regel einen höheren Umsatz pro Quadratmeter erzielen. Das Format weist in europäischen und asiatischen Märkten im Vergleich zu den Vereinigten Staaten stärkere Akzeptanzraten auf. Marktführer Interblock, der unter privater Beteiligungseigentümerschaft operiert, bleibt ein wichtiger Wettbewerber in diesem Segment.