Der ehemalige NBA-Spieler Ed Davis hat sich im Bundesgericht des Eastern District of New York nicht schuldig bekannt. Die Anklagen gehen auf eine Bundesuntersuchung zu mutmaßlichem Sportbestechung und Manipulation von Prop-Wetten zurück, die den aktuellen Milwaukee Bucks-Guard Malik Beasley betreffen.
Die Anklageschrift nennt Verschwörung zur Begehung von Telekommunikationsbetrug, Sportbestechung, Geldwäsche und Betrug bei treuhänderischen Dienstleistungen. Die Staatsanwaltschaft wirft Davis vor, als Vermittler für einen finanziellen Kredit gedient zu haben, der zur Begleichung von Glücksspielverbindungen bestimmt war.
Laut Bundesdokumenten wurde diese Vereinbarung genutzt, um Beasleys statistische Leistungen während der Saison 2023–2024 zu beeinflussen. Die Klage führt aus, dass die Rebound-Gesamtzahlen in mindestens vier Spielen scheinbar mit Wettrichtlinien übereingestimmt haben.
Untersuchungsumfang und verwandte Fälle
Bundesunterlagen heben ein Spiel vom 10. März 2024 gegen die Los Angeles Clippers hervor, in dem Beasley eine bemerkenswerte Rebound-Leistung zeigte. Marktdaten zeigen, dass auf diese spezifische Prop-Wette Wetten in Höhe von über 5.000 US-Dollar getätigt wurden. US-Justizminister Joseph Nocella Jr. merkte an, dass Insider-Wetteinrichtungen, die Liga-Informationen ausnutzen, die Integrität des Sports beeinträchtigen.Mitangeklagte sind der ehemalige Spielervermittler Paolo Zamorano, der sich ebenfalls nicht schuldig bekannt hat, sowie Ernesto Plascencia, Robert Gorodetsky und William Brown, deren Hauptverhandlung noch aussteht. Beasleys nächste Gerichtsverhandlung ist für den 6. August 2026 geplant. Davis war zuvor mit Beasley in der Saison 2020–21 bei den Minnesota Timberwolves in derselben Aufstellung, bevor er seine NBA-Karriere 2022 beendete.
Die aktuellen Verfahren laufen innerhalb einer umfassenderen Bundesprüfung der Ligawettpraktiken ab. Bundesuntersuchungen zu NBA-verbundenen Wetten haben zuvor zu Schuldbekenntnissen der ehemaligen Spieler Jontay Porter und Damon Jones geführt.