Leon Black steht vor einer Kongressuntersuchung wegen seiner Verbindungen zu Epstein und seiner iGaming-Investitionen

Leon Black, Mitbegründer von Apollo Global Management, wird am 1. Juli 2026 vor dem US House Oversight Committee erscheinen, um seine finanzielle Beziehung zu Jeffrey Epstein zu erläutern. Die Anhörung des Kongresses untersucht mögliche Verbindungen zwischen dem verstorbenen Finanzier und Apollos Portfolio an internationalen Glücksspiel- und iGaming-Unternehmen.

Black trat 2021 als Chief Executive Officer von Apollo zurück, als die Aufmerksamkeit auf Epstein zunahm. Bundesermittler untersuchen eine angebliche Vertuschung im Zusammenhang mit Epsteins Tod im Jahr 2019 in einer Gefängniszelle in Manhattan, während er auf die Anklage wegen Menschenhandels wartete. Kongressunterlagen zeigen, dass Black über mehrere Jahrzehnte hinweg etwa 150 Millionen US-Dollar an Epstein für „persönliche Finanzberatung und Gebühren“ Überwies.

Apollos Portfolio im Glücksspiel- und iGaming-Bereich

Apollo Global Management verwaltet derzeit rund 938 Milliarden US-Dollar an Vermögenswerten und hat eine Marktkapitalisierung von 73 Milliarden US-Dollar. Black hält zwischen sieben und vierzehn Prozent der Anteile des Unternehmens. Die Investmentgruppe unterhält bedeutende Positionen in den Bereichen Casino und digitales Wetten.

Apollo Funds schloss eine Transaktion in Höhe von 6,3 Milliarden US-Dollar in bar ab, um die Gaming-Sparte von International Game Technology mit Everi Holdings zu fusionieren und IGTech zu bilden. Das Unternehmen hält zudem eine Beteiligung in Höhe von 500 Millionen Euro an Allwyn Entertainment und erwarb 2021 die Great Canadian Gaming Corporation vollständig, die fünfundzwanzig Spielstätten in Kanada betreibt.

Darüber hinaus hat Apollo die digitalen und iGaming-Operationen von Lottomatica in Italien ausgebaut.

Der Oversight Committee hat zuvor andere prominente Personen nach ihren Verbindungen zu Epstein befragt, darunter den ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton, die ehemalige Außenministerin Hillary Clinton und den Microsoft-Gründer Bill Gates. Die aktuellen Verfahren setzen die umfassendere Überprüfung des Kongresses über hochrangige Finanznetzwerke fort, die mit dem verstorbenen Finanzier in Verbindung stehen.

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